Erntedank beim Altenwerk St. Josef im Oktober

Beim gut besuchten Nachmittag am 18.10. feierten wir mit unseren Gästen Erntedank mit dem Thema „Unser täglich Brot“.
Geburtstagskindern wurde gratuliert und Kaffee mit einem Stück Bauerntorte genossen.
Danach hielt Frau Gertrud Schindler einen sehr guten, nachdenklichen und emotionalen Vortrag über die Zusammenhänge von Dank und Ernte. Erntedank wurde auch gelebt durch Marmelade und Körbe voll mit reifen Birnen, die unsere Gäste mit nach Hause nehmen konnten.
Frau Schindler machte uns aufmerksam auf das riesige Angebot und die Vielfalt der Ernährung, die uns täglich geboten wird. Dazu gehört natürlich auch der Geschmack. Dazu erhielten die Zuhörer ein Bild davon, dass Salz und Zucker übermäßig den Geschmack beeinflussen. Die vorgegebene Menge von Salz definiert die WHO mit 5 g, davon 80 %, das sind etwas mehr als 4 g, die bereits in vorgefertigten Nahrungsmitteln verarbeitet sind. Ganze 1,2 g bleiben uns zum Würzen unserer Speisen. Unsere Gäste bekamen in verschiedenen Gläsern, die jeweils die Salzmenge enthielten, eine Vorstellung von der Größenordnung. Das Staunen darüber war groß.
Unser Nachmittag wurde musikalisch mitgestaltet durch Herrn Oswald Gobernatz, der uns mit seinem Akkordeon aufspielte und zum Mitsingen animierte.
Unser nächster Nachmittag am 08.11. 2018 widmet sich den „Heiligen im Dezember“. Beginn ist um 14:30 Uhr. Pastoralpraktikant Richard Hörmann erzählt uns die Legenden nicht nur von der Hl. Barbara und dem Hl.Nikolaus.
Frieda Drescher

 

DEF feiert Erntedank und ehrt langjährige Mitglieder

In den herbstlich geschmückten Räumen des Seniorentreffs begrüßte Elisabeth Strauß, die 1. Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Frauenbundes OV Nördlingen, Mitglieder und Gäste zur Erntedankfeier und – aus diesem Anlass – zur Ehrung langjähriger Mitglieder.
Der Verein besteht bereits seit 1920 und feiert also 2020 sein hundertjähriges Bestehen.
Auch Herr OB Hermann Faul gratulierte den Frauen und dankte ihnen für ihre Treue und ihr Engagement. Er wünschte ihnen weiter viel Freude an ihren gemeinsamen Aktivitäten  und Aktionen.
Für Kurzweil sorgten an diesem Nachmittag Lieder und Geschichten, für den Genuss Kaffee, Torten und ein Gläschen Sekt.
Auch wenn der Verein schon lange besteht, ist er nicht nur für die ältere Generation offen. Die Mitglieder beteiligen sich an Veranstaltungen wie beispielsweise dem Stadtmauerfest, dem Dekanatsfest und dem Ferienprogramm der Stadt Nördlingen. Sie bringen sich ein im Seniorentreff und Vieles mehr.
Interessierte Frauen jeden Alters sind immer willkommen.
Maria Leunissen

Wanderung im Geopark Ries der ver.di FB 9/10 Senioren

Klosterberg Maihingen„ein Fenster in die Erdgeschichte“
Wanderung im Geopark Ries bei Maihingen am 16. Mai 2018

Unsere diesjährige Wanderung führte uns wie auch in den vergangenen Jahren wieder in ein Geotop in unserem schönen Geopark Ries.  Aus mehreren Vorschlägen, die uns Kurt Kroepelin unterbreitet hatte, haben wir uns dieses Mal für den Klosterberg Maihingen entschieden.
Durch seine vielfältigen Aufschlüsse wird diese Geoparkrunde auch als „viertes Fenster in die Erdgeschichte“ bezeichnet.
Gemeinsam mit Geoparkführer Kurt Kroepelin machten wir uns auf den Weg. Gestartet sind wir mit einem Besuch der prächtigen Klosterkirche des ehemaligen Birgitten- bzw. Minoritenklosters.
Nach Verlassen der Kirche hatten wir die Möglichkeit, mit Taschenlampenbeleuchtung den im 17. Jahrhundert errichteten Silbererzversuchsstollen am Ulrichsberg zu besichtigen.
Über eine alte Furt, vorbei an der Klostermühle, wanderten wir durch das landschaftlich bezaubernde Mauchtal zum Steinbruch Langenmühle, dessen Gesteine 1970 von den amerikanischen Astronauten besichtigt wurden.
In den Aufschlüssen Klostermühle und Langenmühle ist Material um etwa 400 Meter zum inneren Wall angehoben worden, vor allem zerrütteter Granit und Gneis. Im Aufschluss Hahnberg sind Riesseekalke aufgeschlossen. Hier liegt das unterste zuoberst.
Kurt Kroepelin gelang es, uns in eindrucksvoller Weise Einblick in den tiefen Gesteinsuntergrund des Rieses zu gewähren. Die Entstehung unserer einmaligen Landschaft wurde uns hautnah nähergebracht.
Über den Hahnberg ging es zum Rentnerkreuz, wo uns ein imposanter Fernblick ins Ostries erwartete. Nach einer kurzen Pause, verbunden mit einem interessanten Ortschaftenraten, führte uns der Rückweg über den Klosterberg zur Klosterschänke. Dort ließen wir den schönen Wandertag mit Brotzeit und Getränken ausklingen.
Kurt Kroepelin ist es wieder einmal hervorragend gelungen, uns die Besonderheiten unserer schönen Heimat nahe zu bringen.
Ich denke, die Wanderung hat allen gut gefallen und alle haben zufrieden den Heimweg angetreten.
Friedrich Baumgärtner

                                                                                                           

 

 

Besuch in Augsburg

Seniorenbeirat Nördlingen auf einer Fahrt nach Augsburg
Besichtigung der Fuggerei, Besuch im Zoo und im Botanischen Garten

Der Seniorenbeirat der Stadt Nördlingen, Herr Hans Irrgang, lud die Mitglieder seiner zugehörigen Organisationen zu einem Ausflug nach Augsburg ein, organisiert von Heinz Hubel. Wie immer war die Nachfrage groß, der Bus war schnell gefüllt.
Erstes Ziel war die Fuggerei, gestiftet von Jakob Fugger dem Reichen 1521. Die Wohnsiedlung für bedürftige Bürger Augsburgs ist die älteste Sozialsiedlung der Welt. Zwei äußerst sachkundige Führer brachten uns die Fuggerei durch Daten und Fakten näher. Alle Teilnehmer waren sehr beeindruckt.

Mehr zu der Fuggerei

Zoobesuch
Weiter ging die Fahrt zum Augsburger Zoo und zum Botanischen Garten. Der Zoo mit seinen sehr schönen Gehegen lud zu einem ausgedehnten Spaziergang bei entspannter Atmosphäre ein. Die Tiere fühlten sich sichtlich wohl.

Botanischer Garten
Im Botanischen Garten blühen und grünen über 3000 Pflanzenarten, verteilt auf verschiedene Themengärten. Egal ob im Römer-, dem Bauern-, Apotheker- und Wassergarten, jeder findet seinen persönlichen Lieblingsplatz. Sehr schön ist auch der Japanische Garten.

Den Abschluss dieses tollen Ausfluges bei heißem Sommerwetter bildete ein gemeinsames Abendessen in der Alten Brauerei in Mertingen.
Wir danken dem Seniorenbeirat für diese wunderbare Tagesfahrt.

Seniorennachmittag auf der Nördlinger Messe am 04. Juni 2018

Herr Oberbürgermeister Hermann Faul begrüßte die wieder zahlreich gekommenen Seniorinnen und Senioren im Namen der Stadt Nördlingen und freute sich, dass auch dieses Jahr der sehr beliebte Seniorennachmittag veranstaltet werden konnte. Er erwähnte, dass bereits seit 1964 eine solche Veranstaltung von der Familie Papert ermöglicht wird. Herr Hans Irrgang, der Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Nördlingen, bedankt sich bei all  denen, die verantwortlich dafür waren, dass dieser gesellige Nachmittag ermöglicht werden konnte. Besonders bedankte er sich bei dem Festwirt, Herrn Papert, der die wieder hervorragend gegrillten halben Hähnchen spendierte. Weiter bedankte er sich sehr bei Herrn Michael Metz, dem Geschäftsführer der Fürstlichen Brauerei Wallerstein für das spendierte ‚Nördlinger‘ Festbier. Frau Elisabeth Strauß, die 2. Vorsitzende des Seniorenbeirates, überreichte an Frau Papert ein kleines Geschenk. Auch Herr Papert begrüßte die anwesenden Senioren und lud gleichzeitig auch nächstes Jahr zum Seniorennachmittag ein. Bei hochsommerlichen Temperaturen sorgte das Duo ‚Dolce Vita‘ für eine ausgezeichnete Stimmung bei den Anwesenden.

 

 

 

Altenwerk St. Josef feiert Muttertag – Ein Fest für Mütter

Am Donnerstag, 17.05 wurde der Muttertag zusammen mit den anwesenden Vätern gebührend gefeiert.
Ein Glas Sekt pur oder mit Orangensaft machte den Anfang. Nach Glückwünschen für die Geburtstagskinder, Kaffee und Kuchen erzählte Frau Frieda Drescher, Vorsitzende des Altenwerks, die Geschichte des Muttertags, der seinen Ursprung in den USA hatte.
Frau Anna Jarvis ließ am 12.5.1907 einen Gedenkgottesdienst zu Ehren ihrer verstorbenen Mutter lesen und setzte sich dafür ein, dass im Mai an einem Tag der Mütter gedacht werden sollte. Der US-Kongress verfügte 1914, dass am 2. Maisonntag der Muttertag national gefeiert wird. Damit begann der Siegeszug des Muttertages. In Deutschland wurde ab 1923 der Muttertag gefeiert. Anna Jarvis war die Kommerzialisierung des Tages ein Dorn im Auge und sie bereute, ihn angestoßen zu haben. Sie zog sogar vor Gericht, den Prozess verlor sie aber.
Muttertagsgedichte, Geschichten von Tiermüttern, die einiges für den Nachwuchs auf sich nehmen, erheiterten unsere Gäste und sie staunten über die Anstrengungen der Tiermütter. Frühlings- und Maienlieder wurden angestimmt, die Geburtstagskinder durften Liedwünsche vorbringen, die begeistert gesungen wurden.
Höhepunkt und große Freude verbreiteten die Kinder der KiTa St. Josef mit ihrem Gesang und einer Geschichte, wie Gott die Mutter schuf.
Mit einem kleinen Geschenk wurden die Kinder verabschiedet. Das Team verteilte noch die Zettel für die Stadtranderholung, die im Juli zu Fahrten einlädt. Die Vorsitzende lud noch zum Messnachmittag am 04.06.18 für Senioren in das Festzelt ein.
Unser nächster Nachmittag findet am 14.06.18 um 14:30 Uhr im Pfarrsaal von St. Josef statt. Unser Thema ist: Was leistet unser Herz? Wie können wir es schützen. Wir freuen uns schon auf die Referentin Frau Edeltraud Pilz.
Das Lied „Kein schöner Land“ und Wünsche für ein schönes Pfingstfest mit Sonnenschein beendeten den Nachmittag.
Frieda Drescher

 

 

 

 

 

 

 

 

Vortrag zur Reformation beim Altenwerk St. Josef

Beim Seniorennachmittag des Altenwerks St. Josef begrüßte die 2. Vorsitzende, Elisabeth Glötzer, die beiden Referenten Dr. Gerhard Riese von St. Josef und Dr. Philipp Beyhl von der evangelischen Kirche sowie die zahlreich erschienenen Seniorinnen und Senioren. Den Geburtstagskindern im April wünschte sie Glück und weiterhin Gesundheit und Gottes Segen. Ein gemeinsam gesungener Geburtstagskanon rundete die Glückwünsche ab.
Nach Kaffee und Kuchen begann Pfarrer Dr. Philipp Beyhl mit seinem informativen und lebendigen Vortrag, wie es zur Reformation kam und auch deren Verlauf in Nördlingen.
Die Zeit zwischen 1490 und 1520 war von vielfältigen Umbrüchen in Europa geprägt, sagte Dr. Beyhl. Das Ablasswesen war durch die ausufernde Praxis der Kaufablässe entstellt worden. Damit zusammen hängt die wachsende Kritik an der Kirche, vor allem am persönlichen Fehlverhalten der verweltlichten Geistlichkeit, die sich nur noch um ihre weltliche Herrschaft, nicht aber um die Aufsicht über Klerus und kirchliches Leben kümmerten.
Die Gier der geistlichen Würdenträger nach Geld, der Ämterkauf mancher Bischöfe und der unbarmherzige Ablasshandel, der die Menschen damals in Angst und Schrecken vor Tod und Hölle versetzte, waren der Grund für Luthers Aufbegehren.
Auch in Nördlingen war die Situation nicht anders, wie in dem Buch „Einführung und Verlauf der Reformation in Nördlingen“ von Dr. Wilfried Sponsel nachzulesen ist.
Caspar Kantz, aus einer alteingesessenen Nördlinger Lodweberfamilie stammend und Prior des Karmeliterklosters, predigte schon 1518 im Sinne des Reformators.
Nördlingen wurde schon um 1530 als eine evangelische Stadt genannt. Der Rat der Stadt erlangte aber erst 1555 mit dem Augsburger Religionsfrieden Rechtssicherheit.
Was aber trennt uns nun voneinander, fragte Dr. Beyhl?
Dass kath. Priester nicht heiraten dürfen und nur Männer sind, der Papst, die Marien- und Heiligenverehrung, Weihwasser und Bekreuzigung, Kommunionspendung bei konfessionsverschiedenen Ehen.
Das Gemeinsame ist aber: Ein Herr – ein Glaube – eine Taufe, eine gemeinsame Heilige Schrift, eine gemeinsame Gottesdienstform, Feier des Sonntags sowie etliche gemeinsame Kirchenlieder, der Glaube, dass Christus im Abendmahl bzw. der Eucharistie mit Leib und Blut gegenwärtig ist, die gemeinsamen Feste im Kirchenjahr, die gemeinsame Ethik, die Diakonie bzw. Caritas, das gemeinsame Ziel.
Dass Jesus Christus gekreuzigt, gestorben und auferstanden ist, vereint uns Christen auf der ganzen Welt, sagte Dr. Gerhard Riese, auch, dass Gott uns annimmt und liebt.
Mit Dank an die Referenten und dem Hinweis auf die nächste Veranstaltung am 17. Mai um 14.30 Uhr – Ein Fest für Mütter – schloss Elisabeth Glötzer den schönen Nachmittag und wünschte den Anwesenden einen guten Nachhauseweg.
Josef Richter

Frühling – und Ostern – und Gymnastik beim Altenwerk St. Josef

Es war ein sonniger Märztag, als unsere Gäste am 22.3. in den österlich geschmückten Pfarrsaal kamen.
Bei den Geburtstagskindern konnten wir zwei rüstigen 92jährigen Damen zum Geburtstag herzlich gratulieren. Natürlich wurden auch die anderen nicht vergessen.
Nach der Kaffeepause stimmte uns Frau Elisabeth Glötzer  mit einem Gedicht von Walter Reinthaler auf die Turnstunde ein. Frau Edith Irrgang übernahm dann die kurzweilige Gymnastik. Mit Tennisbällen wurden die Hände beschäftigt, danach wurden wir von Kopf bis Fuß mit Musik auf leichten Trab gebracht. Den Abschluss bildete noch ein kleiner gymnastischer Tanz, der allen sehr viel Freude bereitet hat. Elisabeth Glötzer schickte uns dann mit einem Mundartgedicht zum „Mittagsschläfle“ oder „Siesta“ von Max Eichmeier in die wohlverdiente Pause.
Unsere Gäste äußerten den Wunsch, das könnte man doch öfter einbauen.
Wir vom Team werden darüber nachdenken.
Frau Frieda Drescher gab noch den Termin für April bekannt. Am Donnerstag, 19.04. um 14:30 Uhr werden Herr Pfarrer Dr. Gerhard Riese und Herr Pfarrer Philipp Behyl von der evang. Kirchengemeinde St. Georg noch einmal über das Thema „Reformation“ sprechen.
Mit guten Wünschen für ein frohes Osterfest und einen guten Heimweg schloss unser Nachmittag.
Frieda Drescher

 

 

 

 

 

Feuerwehr Nördlingen beim Altenwerk St. Josef im Februar

Beim Nachmittag für die Senioren besuchte uns eine Abordnung der Feuerwehr.
Nach der Kaffeepause und Gratulation an die Geburtstagskinder begrüßten
wir die Feuerwehr. Herr Lutz und sein Kollege informierten uns in einem
Vortrag, wie Brandgefahr in Haus und Wohnung vermieden werden kann.
Sehr informativ war ein Film, der uns vor Augen führte, wie rasend schnell sich
ein Feuer ausbreiten kann, welche Maßnahmen schnell zur Eindämmung zu
ergreifen sind und wie wichtig es ist, unter der Nummer 112 umgehend
die Feuerwehr anzurufen.
Herr Lutz erinnerte ganz intensiv daran, dass ab Januar 2018 verpflichtend
ein oder mehrere Rauchmelder anzubringen sind.
Noch viele Fragen der Gäste beantwortete die beiden Helfer von der Feuerwehr.
Der nächste Nachmittag am Donnerstag, 22.03.18 gehört unserer Fitness unter
dem Thema „Beschwingt in den Frühling. Beginn: 14.30 Uhr.
Frieda Drescher