Altennachmittag in St. Josef / Vortrag über Bolivien

Die Vorsitzende Frau Frieda Drescher begrüßte herzlich die Gäste  und gratulierte den Geburtstags- und Namenstagskindern.
Nach der gemütlichen Kaffeepause hielt Frau Frieda Drescher einen Vortrag mit Bildern über ihre vierwöchige Reise im Jahr 2014 nach Bolivien, einem der ärmsten Länder Südamerikas.
Vielen Senioren gefiel der Vortrag sehr und sie stellten anschließend interessierte Fragen zu Land und Leuten. Unter anderem waren die Zuhörer interessiert an Antworten zu sozialen Fragen und zur Stellung der Frauen in der Gesellschaft. Bolivien ist seit Jahren im Aufbruch in eine bessere Zukunft. Es beginnt, seine Landschaft im Tourismus zu vermarkten und punktet mit hohen Bergen, kristallklaren Seen, intakter Natur und dem bekannten Salzsee „Salar de Uyuni“.
Auch für neugierige Radreisende und Tourengeher ist Bolivien ein Eldorado an Abenteuern.
Die Vorsitzende lud danach noch zu unserem Adventnachmittag am 10.12. ein und mit dem Lied „Kein schöner Land“ klang der interessante Nachmittag aus.
Frieda Drescher

 

 

 

Leserbrief des Vorsitzenden des Seniorenbeirates Nördlingen zum Thema: Radeln erlaubt in der Fußgängerzone

Als Vorsitzender des Seniorenbeirates vertrete ich die Interessen  der Nördlinger Senioren. Die Empörung ist sehr, sehr groß und das mit Recht!!!!!
Schon bisher waren einzelne “ Schwarzfahrer“  eine Gefahr, besonders für die ältere Generation. Muss es erst zu einem ernsten Unfall kommen, bevor man sich Gedanken macht,  ob die Radelei in der Fußgängerzone eine kluge Anordnung war?
Nein, nein und nochmals nein. Besonders die Senioren wollen gefahrlos durch die Stadt gehen und nicht durch Radfahrer erschreckt und stark behindert werden. Unsere schöne Innenstadt ist ein Aushängeschild und sollte es bleiben. Ich fordere den Stadtrat auf, nochmals über die vielen Nachteile nachzudenken und die Anordnung rückgängig zu machen.
Zum Schluss noch folgende Anmerkung: Denken Sie bitte daran, in der Fußgängerzone wandeln nicht nur Senioren, sondern auch Eltern mit ihren Kindern und sehr viele Fremde. Besonders dieser Personenkreis – die Touristen – sollten unser schönes Nördlingen und gerade jetzt in der Zeit des Weihnachtsmarktes in bester Erinnerung behalten und Nördlingen als Reiseziel weiter empfehlen!

Hans Irrgang
Nördlingen, den 21. November 2015

 

Deutscher Evangelischer Frauenbund OV Nördlingen spendet an Kindergarten „An der Deininger Mauer“

Die Frauen  des  Deutschen Evangelischen Frauenbundes  OV Nördlingen   statteten kürzlich dem Kindergarten und Hort „An der  Deininger Mauer“ einen Besuch ab.  Die Führung durch die Einrichtung übernahm die Leiterin, Frau Claudia Angel. Ein fachmännisches Team von ca. 13 Mitarbeiterinnen  betreut etwa 78 Kleinkinder von 7.00 bis 17.00 Uhr liebevoll .
Frau Angel  verstand es,  die Seniorinnen in Staunen und Begeisterung über die „Welt der Kinder“ zu versetzen.  In den einzelnen Gruppen (Bären – Enten – und Mäuse) konnten die Gäste den  Alltag mit den „Augen der Kinder“ betrachten lernen.  Die Kleinen begegneten den „Omas“ natürlich und ohne Scheu.  So waren sich am Ende alle einig: „Wer sich über ein Kind freut, freut sich über das Leben“.
Frau Tina Hartl vom DEF bedankte sich herzlich für die informativen Einblicke in die Arbeit einer Kita und überreichte zum Abschied im Namen des DEF Spiele- und Buchgutscheine im Wert von 100 €.
Mit der Einkehr im Café Kasarm schlossen die Frauen den Nachmittag in fröhlicher Runde ab.
Maria Leunissen
 

95 Jahre Deutscher Evangelischer Frauenbund OV Nördlingen

Unter dem Motto „Starke Frauen“ feierte der DEF Nördlingen im Evangelischen Gemeindehaus sein 95-jähriges Bestehen. Die 1. Vorsitzende, Elisabeth Strauß, konnte neben den Mitgliedern des Ortsverbandes Nördlingen zahlreiche Ehrengäste und Gäste begrüßen, unter anderem OB Faul, Pfarrer Schwarz und Pfarrer Reuther,  Inge Gehlert vom Landesverband München, Hans Irrgang als Seniorenbeiratsvorsitzender, Frieda Drescher vom Altenwerk St. Josef.  Besonders erfreulich war, dass die Vertreterinnen der Ortsverbände Gunzenhausen, Rothenburg und Ansbach zum Jubiläum gekommen sind. Mit ihnen pflegt die Nördlinger Gruppe seit Jahren Kontakt. 

Im Anschluss an eine besinnliche Einführung über biblische Frauen, gehalten von Heide Lambertz, folgten die Grußworte. Zu einem Jubiläum gehört ein Rückblick. Auszüge aus Aufzeichnungen ab 1920 und Fotos und Bilder aus der jüngeren Vergangenheit konnten die Gäste  Wandtafeln entnehmen. Wie so ein Näh- und Flickkreis für das eigene Kinderheim ausgesehen haben könnte, veranschaulichten einige Mitglieder in einer kleinen Szene.

Später, vor allem nach 1952, rückten Frauenthemen, wie „Frauen bauen Brücken“ und „Aufgabe der Frau im Zeitalter des technischen Fortschritts“ immer mehr in den Vordergrund.

Heute geht es überwiegend um die Bedürfnisse der Mitglieder und ihre alltäglichen Probleme. Natürlich dürfen Ausflüge und das Feiern der Feste des Jahreskreises nicht zu kurz kommen. 

Nach der Kaffeepause stellten Mitglieder aus dem Buch  „fromm, politisch, unbequem“ einige starke Frauen vor. Stellvertretend für viele andere sei  Inge Geisendörfer (1907 – 2006) genannt: Eine für Frauen- und Menschenrechte engagierte, nicht immer bequeme Politikerin. 

Allen Gästen und Helfern, die zu diesem unterhaltsamen und interessanten Nachmittag beigetragen haben, sagen wir ein  herzliches Dankeschön!
Maria Leunissen