Stadtranderholung 2015 / Durchgeführt vom Altenwerk St. Josef

Die alternative Stadtranderholung 2015, durchgeführt vom Altenwerk St. Josef in der Zeit vom 08.07. – 17.07.2015, ist vorbei.

Wir boten 5 Halbtagesfahrten in die nähere Umgebung an. Bei allen Fahrten hatten wir strahlendes Wetter und begeisterte treue Mitfahrer.

Wir besuchten den Nadlerort Rögling in der Nähe von Monheim. Der kleine Ort bezeichnet sich selbst als Tor zum Altmühltal. Frau Bürgermeisterin Mittl führte uns selbst sehr engagiert durch ihren Ort und brachte uns die Orts- und Nadlergeschichte nahe. Rögling lebte Jahrhunderte von der Nadelherstellung, die in Heimarbeit produziert wurden. Von der  kleinsten bis zu großen Handwerkernadeln wurden  jährlich bis zu 50 Millionen Nadeln  in die ganze Welt verkauft. Zur Erholung und Stärkung besuchten wir einen herrlichen Biergarten.

Der zweite Ausflug führte uns nach Weiltingen, in die Nähe von Dinkelsbühl. Dieser kleine Ort birgt einen Schatz. Hans Schäufelin schuf dort in der kleinen Kirche einen Altar. Herr Vitzthum führte uns ehrenamtlich durch „seine“ Kirche und machte uns auf die wunderbaren Details des Altars aufmerksam. Auch statteten wir dem Heimatmuseum einen Besuch ab. Vor dem Nachhauseweg machten wir wieder Halt in einem schönen Gasthof.

Unseren 3. Ausflug verbrachten wir nur in und mit  der Natur. Der Hahnenkammsee war das Ziel. Der Nachmittag verging mit Spaziergängen, Seeumrundung, Wasserkneipen und Kaffee sowie  Brotzeit. Alle Gäste verbrachten einen vergnüglichen Nachmittag.

Der als Höhepunkt der Ausflüge bezeichnete Besuch der Stefanuskirche in Wasseralfingen begeisterte nochmals alle Ausflügler. Eine engagierte und begeisternde Führerin erklärte uns Hochaltar und den Frauenaltar, geschaffen von Sieger Köder, dem Pfarrer und Künstler.  Sieger Köder ist in Wasseralfingen geboren und in Ellwangen am 09.02.2015 verstorben. Er schuf ein großes künstlerisches Werk,  farbenfrohe eindrucksvolle Bilder, Glasfenster und Krippen, die Themen aus dem Alten und Neuen Testament eindrucksvoll darstellen.

Wie bei allen Ausflügen verbrachten wir die Zeit bis zur Heimkehr in einem Biergarten, bei der großen Hitze zog manch einer doch das Innere der Gaststätte vor.

Das Ende der Stadtranderholung fand am 17.07. in der Sommerhalle der Alten Bürg statt. Als Ehrengäste durften wir Herrn Dekan Paul Erber, Pater Cheszlaw und Herrn Pfarrer Franz Metzger begrüßen. Der Seniorenbereit der Stadt Nördlingen war durch den Vorsitzenden Herrn Hans Irrgang und seiner Frau sowie dem Ehepaar Grün vertreten. Frau Andrea Merz von der Altenbewegung St. Salvator kam zum Abschlussnachmittag. Von der Stadt Nördlingen war Herr Oberbürgermeister Hermann Faul leider verhindert. Bei Kaffee, Kuchen, Musik und einem Musik-Quiz mit Herrn Gobernatz und seinem Akkordeon verging ein schöner Nachmittag. Wir wohnten einer musikalischen Gerichtsverhandlung – Richterin Gerda Schneider und Angeklagte Elisabeth Glötzer – bei und erfuhren vom Mariele vom Härtsfeld – Gerda Schneider – wie es ihr erging bei der Fahrt zur Anstellung in Stuttgart.

Wir danken der Stadt Nördlingen und dem Seniorenbeirat sehr herzlich für die großzügige finanzielle Unterstützung der Erholungstage. Ohne sie wären die Fahrten in der Form nicht durchzuführen.

Danke auch an unsere Gäste, die die Fahrten gelungen fanden. Alle waren mit großer Begeisterung dabei. Ein besonderer Dank gilt auch den Fahrern der Fa. Keller, die uns immer sehr sicher gefahren, sehr zuvorkommend waren und uns  gut nach Hause gebracht haben.

Auch im nächsten Jahr gibt es wieder die Alternative Stadtranderholung.
Frieda Drescher

 

Besuch Augsburger Textilmuseum

Der Seniorenbeirat Nördlingen war im Textil Museum in Augsburg.

Der Nördlinger Seniorenbeirat hat die Organisatoren der einzelnen Gruppen zu einem Ausflug nach Augsburg eingeladen, Das Ziel war das Textil Museum in Augsburg.

Info über das Museum:

Staatliches Textil- und Industriemuseum

Das Staatliche Textil- und Industriemuseum (kurz tim) ist ein Textil– und Industriemuseum in Augsburg. Es wurde 2010 von der Stadt Augsburg und dem Bezirk Schwaben errichtet und wird vom Freistaat Bayern betrieben. Die Ausstellungsräume befinden sich in einer Produktionshalle der ehemaligen Augsburger Kammgarn-Spinnerei im Augsburger Textilviertel.

Das Museum vermittelt geschichtliche Zusammenhänge und Entwicklungen sowie technische Erkenntnisse und Abläufe bei der Herstellung von Textilien. Das Kernthema der Dauerausstellung ist die Entwicklung des SpinnensWebens und Bedruckens von Stoffen in Bayern, Schwaben und der alten Reichsstadt Augsburg. Neben der Rückschau in die Vergangenheit wird auch ein Blick auf Zukunftstrends geworfen. Das Museum richtet sich an Besucher jeden Alters und kümmert sich zudem um wissenschaftliche Arbeiten in dem ihm aufgegebenen Metier. Neben der Dauerausstellung werden regelmäßig auch thematisch passende Sonderausstellungen gezeigt.

Die Nördlinger Senioren waren beeindruckt von den ausgestellten Maschinen und als diese eingeschaltet wurden, mussten sich alle die Ohren zuhalten. Man kann sich nicht vorstellen,wie laut das früher war, wenn nicht nur eine sondern gleichzeitig viele dieser Maschinen in einem Raum arbeiteten.

Der Ausflug endete in Megesheim,wo sich die gesamte Gruppe dem Fotografen stellte.

Wanderung im Geotop Kühstein am 20. Mai 2015 der Senioren ver.di Fachbereich 9/10

Auch dieses Jahr haben wir, die Seniorengruppe von ver.di Fachbereich 9/10,  wieder eine Wanderung durchgeführt. Auch dieses Jahr haben wir uns als Wanderziel wieder ein Geotop in unserer schönen Heimat vorgenommen. Dieses Mal haben wir uns für das relativ neue Geotop Kühstein bei Mönchsdeggingen entschieden.

Gemeinsam mit Geoparkführer Kurt Kroepelin machten wir uns bei leichtem Regen auf die Exkursion. Begonnen haben wir an der ehemaligen Liegewiese des Almarin, die langsam wieder von der Natur zurückgeholt wird. Am Steinbruch am Kühstein erklärte uns Kurt Kroepelin einiges zu den Schichtungen, den Steinen und den Versteinerungen. Am Schafstadel erfuhren wir viel Wissenswertes und Interessantes zur Schäferei. Am Judenfriedhof vorbei gingen wir durch den Kunstwald zum Wasserbehälter auf dem Buchberg. Von dort genossen wir den Blick auf die Felder und Dörfer des Ostrieses.

Auf dem Rückweg besuchten wir noch die ehemalige Klosteranlage. Die Kirche war leider versperrt, doch konnte uns Kurt Kroepelin anhand von mitgebrachten Bildern einiges aus der Geschichte des Klosters erzählen. Vorbei an der elfhundertjährigen Gerichtslinde ging es zurück zum Parkplatz.

Im Gasthaus zur Sonne in Untermagerbein ließen wir bei Kaffee und Kuchen sowie einer deftigen Brotzeit den Nachmittag ausklingen.

Friedrich Baumgärtner